Täuferreise
Auf den Spuren einer vergessenen Reformation.

Alle Folgen
Der niederländisch-friesische Theologe Menno Simons wurde ein führender Vertreter der Täuferbewegung und zum Namensgeber der Mennoniten.
Beeinflusst von radikalen Ideen eines Melchior Hofmann gründeten einige Täufer das „Täuferreich“ von Münster, das im Desaster endete.
Der Aufstand der Bauern führte zu Krieg und Blutvergießen. Die Schlacht von 1525 endete in einem Gemetzel und mit der Hinrichtung von Müntzer.
Der ehemalige Priester Thomas Müntzer kämpfte für eine neue Gesellschaftsordnung und hielt 1524 auf Schloss Allstedt die „Fürstenpredigt“.
Hans Denck, Hans Hut und Balthasar Hubmaier begegneten sich in Augsburg, wo auch 1527 die Märtyrersynode stattfand.
Jakob Hutter, eine der prägendsten Persönlichkeiten des Täufertums, wirkte in Tirol und Mähren und wurde 1536 in Innsbruck hingerichtet.
In dem schweizerischen Schleitheim traf sich 1527 eine Synode der Täufer, bei der ein Glaubensbekenntnis, die Schleitheimer Artikel, formuliert wurden.
Die Bewegung der Täufer entstand im Januar 1525, als sich Weggefährten von Reformator Zwingli gegenseitig tauften und dafür verfolgt wurden.
Über die Sendung
Kirchenhistoriker Dr. Johannes Hartlapp und Theologe Dr. Winfried Vogel begeben sich in dieser Dokumentationsserie auf die Spuren der Täufer, eine bedeutende aber oftmals vergessene Bewegung in der Geschichte der Reformation.

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