Leben in zwei Welten
 

glauben.einfach. / 6. Oktober 2011

Was ist wahr? Wem vertrauen? Seit Jahrtausenden ringen Philosophen, Psychologen und Wissenschaftler darum, was und wie die Realität ist. Was ist Wunschvorstellung, Traum und Projektion und was ist Wirklichkeit? Und auf einer anderen Ebene bzw. mit anderen Mitteln macht jeder Einzelne von uns dasselbe. Wir wollen wissen, wie das Wetter sein wird, ob die Aktienkurse fallen und die Benzinpreise steigen. Uns liegt daran herauszufinden, wie jemand etwas gemeint hat, ob wir uns auf unsere Kommilitonen oder Arbeitskollegen verlassen können und woran wir bei Menschen sind. Einfach ausgedrückt, wir wollen wissen, was los ist. Was ist wahr und wem können wir vertrauen? Das ist die entscheidende Frage.

 
Wenn mein Ende kommt
 

glauben.einfach. / 6. Oktober 2011

Eigentlich will ich leben. An der Wand über dem Bett war ein ausgedrucktes Bild von ihr. Eine lachende alte Frau saß an einem sonnigen Tag im Garten und schaute mich an. „Wer ist sie eigentlich gewesen?“, fragte ich mich. „Sind ihre Träume wohl in Erfüllung gegangen? Hatte sie ein erfülltes Leben? Konnte sie lieben? Und wurde sie geliebt?“ All das spielte jetzt keine Rolle mehr. Daran ließ sich nichts mehr ändern. Bald ist ihr Lachen verstummt; ihre Worte und Ratschläge verklungen. Ihre Stimme und ihr Gesang verhallt. Es wird still werden. STILLE und LEERE werden zurückbleiben. „Ob sich die Leere von geliebten Menschen jemals stillen lässt?“ „Merkwürdig“, dachte ich mir, „nach Jahrtausenden haben wir uns immer noch nicht an den Tod gewöhnt? Wenn er zur Existenz dazugehören würde, wieso kommt er uns immer noch so fremd und brutal vor? Wieso fürchten wir uns vor ihm? Nein, wir haben uns nicht an ihn gewöhnt.“

 
Liebe, Sex und Sehnsucht
 

glauben.einfach. / 6. Oktober 2011

Liebe, die hält. Würde, die jedem zusteht. Erinnern Sie sich noch an dieses erste Herzklopfen? Wie einem das Blut in die Wangen stieg? Wie man immer wieder an diesen einen Menschen denken musste? Wie man versucht hat, in seine Nähe zu gelangen? Dass wir Menschen Beziehungswesen sind, kann man schon auf den ersten Blättern der Bibel nachlesen: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.“ In fast kindlicher Schlichtheit beschreibt die Bibel, dass kein geringerer als Gott selbst Liebe und Sexualität erfand - Partnerschaft mit all der Schönheit, dem Zauber, der Faszination und natürlich auch der Gefahr, die damit einhergeht. Wie könnte man Liebe erleben, die hält? Und wie schaffen wir es, einander die Würde zu erhalten, die jedem zusteht? Die Krisen und Unsicherheiten unserer Welt lassen Menschen nach Halt suchen. Wir sehnen uns nach Geborgenheit in einer Familie. Viele haben verstanden, dass man Menschen braucht, die zu einem stehen, wenn das Leben schwierig wird. Darum sehnen sich Menschen nach verlässlichen und gesunden Beziehungen. Bewahren Sie sich den Traum von einer gelungenen und dauerhaften Beziehung, die bis zum Lebensende hält. Die Chancen stehen gut.

 
Der Anfang (8/20)
 

glauben.einfach. / 6. Oktober 2011

Schöne alte Welt. Traum von morgen? Unzählige Menschen wollten die Kinosäle nicht verlassen, nachdem der Film AVATAR zu Ende war. Die Schönheit der Welt der Nabi, die Verbundenheit der dort lebenden Wesen mit der Natur und die Natürlichkeit, Einfachheit und Würde dieses Volkes hat eine Sehnsucht in vielen Menschen angesprochen. Diese paradiesische Welt hat die, tief in uns verankerte, Erinnerung an eine vollkommene Welt berührt. Wer würde gerne solche eine Welt verlassen und durch einen engen, stinkenden und mit billigem, grauem Teppich ausgelegten Gang in eine dunkle und kalte Beton-, Asphalt- und Stahlwelt moderner Großstädte hinausgehen? Als junger Mensch glaubt man intuitiv, von innen heraus und unaufgefordert an das Gute, man glaubt an vollkommene und ewige Liebe, man träumt von einer besseren Welt, in der Gerechtigkeit für alle herrscht, man glaubt an Schönheit und Glück. Warum eigentlich? Ist es die Naivität der Jugend? Wissen wir einfach nicht, wie die Welt wirklich ist? Sind wir doch nicht aufgewacht, noch nicht erwachsen geworden?

 
Heilige Zeit (7/20)
 

glauben.einfach. / 6. Oktober 2011

Wäre es Zeit, dass Sie in Ihrem Leben solche Inseln finden – im übertragenen Sinne? Hier erfahren Sie, was Ihnen vielleicht guttun würde und warum das so ist.

 
Beten – Bestellung an das Universum? (6/20)
 

glauben.einfach. / 6. Oktober 2011

Vertrauen, ohne zu sehen. Wir Menschen sind dahin gekommen, dass wir mehr auf unsere eigenen Fähigkeiten vertrauen als auf übernatürliche Kräfte. Wir zeigen das sogar mit unseren Bauten. Früher waren Kirchen die höchsten Gebäude in der Stadt. Der Kirchturm überragte alles und bildete gewissermaßen den Mittelpunkt. Die Zeiten haben wir offenbar hinter uns. Denn heute beherrschen Banken das Bild. Aber stehen uns die Banken auch bei, wenn es Probleme im Leben gibt? Banken verlangen Sicherheiten. Was aber, wenn genau das: Sicherheit – uns fehlt? Menschen suchen heute überall nach Antworten – im Horoskop, in wundersamen Zeichen, in Schwingungen und im Weltall. Denken Sie mit uns einmal nach, ob nicht Gebet der bessere Weg ist. Wie man das tun kann? Bei diesem Thema bekommen Sie Antwort.

 
Vielleicht? Vielleicht! Vielleicht.
 

glauben.einfach. / 6. Oktober 2011

Von der Beliebigkeit der Freiheit. An schier endlosen Tiefkühltruhen im Supermarkt fragte ich mich: „Soll ich die Champignon-Pizza nehmen? Oder vielleicht doch die Quattro formaggi? Hhm…, die Vegetarische sieht aber viel schöner aus. Vielleicht die Thunfisch? Oder sollte ich vielleicht etwas ganz anderes essen?“ Vielleicht? Vielleicht! Vielleicht. Das kann einen wahnsinnig machen. Vielleicht wird alles gut. Vielleicht auch nicht. Der Alltag, das eigene Leben ist gesäumt von unzähligen vielleichts. Auf Schritt und Tritt begegnen sie uns. Manchmal zermürben diese vielleichts uns so sehr, dass wir die eigenen Gedanken nicht mehr aushalten. Es scheint, dass sich in unserer Gesellschaft viele Menschen in ihrem Leben andauernd in einem Zustand des vielleicht befinden. Ist Freiheit nur in der Beliebigkeit möglich?

 
Wenn es weh tut (4/20)
 

glauben.einfach. / 6. Oktober 2011

Wenn man sich als Kind wehgetan hat, dann ist man schnell in die Arme der Mutter gelaufen. Wenn man sich als Erwachsener weh tut, in wessen Arme läuft man dann? Und wenn wir uns als Menschen, als Menschheit insgesamt weh tun, was machen wir dann? Gibt es Trost im Leid?

 
Wird schon! Oder?
 

glauben.einfach. / 6. Oktober 2011

Über die Hoffnung, dass wir die Kurve kriegen. Wir als Menschheit werden es doch irgendwie hinkriegen, dass diese Welt ein bewohnbarer Ort bleibt, dass unsere Kinder und Enkel eine Chance auf diesem Planeten haben und nicht alles im Chaos versinkt? Oder? Und das gilt nicht nur für das persönliche Leben, sondern für die ganze Welt. Woher nehmen wir als Menschheit den Optimismus, dass wir schon irgendwie die Kurve kriegen werden? Nur daraus, dass es bis jetzt immer irgendwie weiterging? Wir haben auf vielen Gebieten großartige Fortschritte erreicht. In anderen Bereichen versagen wir kläglich. Gibt es eine Zukunft für uns und unsere Welt?